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Liebe Patienten, wir dürfen medizinisch notwendige Behandlungen weiterhin durchführen! Bitte kommen Sie pünktlich zu Ihrer Behandlung, damit Sie direkt eine Kabine betreten können! Wir sind weiterhin für Sie da!!

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Team

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Ariane Müller-Schall

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Renate Stein

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Jenny Ris

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Pia Klockmann

Physiotherapie

Bewegungsfreiheit wiedergewinnen durch PNF sicher greifen, stehen und gehen. Leicht durch den Alltag mit PNF

PNF ist eine Behandlungsmethode der Physiotherapie, die auf dem Zusammenspiel zwischen Nerven und Muskeln aufbaut.

Die Abkürzung PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.    Was bedeutet das?
Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Haltung er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren gezielt an und aktiviert sie.   PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Ihr PNF-Therapeut gibt dabei rotatorische (drehende) Widerstände, um Ihre Muskelnzusammenhängend – in so genannten Muskelketten – zu aktivieren und Bewegungsreserven wecken.

Am Beginn jeder physiotherapeutischen Behandlung durch PNF steht die „Befundung“ Ihrer Bewegungsfähigkeiten. Dabei besprechen Sie mit dem Therapeuten oder der Therapeutin, welche körperlichen Fähigkeiten Sie verbessern möchten. Durch wechselnde Positionen und Aktivitäten stärken Sie Ihre Bewegungsfähigkeiten. Zugleich wecken Sie die „Bewegungsreserven“ , die in Ihnen stecken. Mit diesen aktivierten Reserven üben Sie schließlich die Bewegungsmuster ein, die Ihnen jetzt noch schwerfallen oder ganz fehlen.

Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von:

  • Multipler Sklerose
  • M. Parkinson
  • Querschnittslähmung
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Schlaganfall
  • Gelenkoperationen z.B. an der Hüfte, am Knie
  • Sportunfällen.

Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungenfördert PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung oder das Schlucken.

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden.

Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden.

Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordinationder Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird.

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen.

Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mit Hilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden.

Ziel des Behandlungskonzeptes:

Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

Die Manuelle Therapie darf nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Die Manuelle Lymphdrainage wird seit den 60-er Jahren von Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzqualifikation auf Verordnung des Arztes durchgeführt.

Ziel der Behandlung ist es, die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen.
In erster Linie dient die manuelle Lymphdrainage der Entstauung von geschwollenem Gewebe.

Hierbei handelt es sich zumeist um Schwellungen an Armen oder Beinen.

Physiotherapeuten verwenden dabei spezielle Handgriffe, bei denen zum Beispiel durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der Handflächen die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknotenstation abtransportiert wird.

Durch die Atmung und durch zusätzliche Anregung entfernt liegender Lymphknoten kann dabei eine Sogwirkung erzielt werden, die den Abtransport der Gewebsflüssigkeit begünstigt.
Das Gewebe schwillt ab, die Schmerzen werden gelindert und das Gewebe wird lockerer und weicher, was sich ebenfalls auf die Beweglichkeit auswirkt.

Die Manuelle Lymphdrainage wird häufig als 2-Phasentherapie angewandt.

Die Phase I der Entstauung bedeutet tägliche Lymphdrainagetherapie, Hautpflege, Kompressions-therapie mit Bandagen und Entstauungstherapie,
die Phase II bedeutet Manuelle Lymphdrainage nach Bedarf und Kompression mit einem nach Maß angefertigten Kompressionsstrumpf und Gymnastik zur Entstauung.

Die Manuelle Lymphdrainage ist somit ein Teil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie.

Die Manuelle Lymphdrainage darf nur von speziell dafür weitergebildeten Physiotherapeuten durchgeführt werden.

Geschichte

Kinesiologisches Tape wurde vom japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase bereits in den 70er Jahren entwickelt. Das Hauptziel war es, körpereigene Heilungsprozesse durch ein spezielles Material bzw. durch die entsprechende Anlagetechnik zu unterstützen. Kinesiologisches Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch „positive“ sensorische Informationen an unseren Körper. Die Anlagetechniken wurden nach kinesiologischen Testungen entwickelt und waren damit auch verantwortlich für den Namen des Materials und der Therapie. Ziel der Therapie ist es, Bewegungen nicht einzuschränken, sondern die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur zu ermöglichen, um somit endogene Steuerungs- Heilungsprozesse zu aktivieren.

K-Active Therapie

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen über Strukturen wie z.B. Haut, Faszien,Muskeln, Meridianen ect. bildet die therapeutische Grundlage des Kinesiologischen Tapings by K-Active. Anatomische Kenntnisse sowie ein eingehender Sicht- und Funktionsbefund mittels Screening- und Muskeltests in Verbindung mit Haut- und Faszienverschiebungen sind unentbehrlich, um die Problematik im Körper vollständig zu erfassen.

Anwendungsmöglichkeiten

  • Schmerz, – Bewegungseinschränkungen, – Sportverletzungen,
  • Wirbelsäulen-/ Bandscheibenprobleme, – Muskelverspannungen, – Ischialgien,
  • ISG-Probleme, – Kopfschmerzen, – Migräne, – Epicondylitis, – Carpal-Tunnel-Syndrom,
  • Lymphödeme, – Menstruationsbeschwerden, u.v.m

Anlagekomfort und -dauer

Durch die Materialeigenschaft wird das Tape bereits wenige Minuten nach der Anlage als nicht störend empfunden. Aktivitäten des täglichen Lebens wie z.B. Arbeit, Sport und Freizeit werden durch den Verband nicht eingeschränkt, sondern eher gefördert.
Durch das wasserabweisende Material ist es ohne Probleme möglich zu duschen oder zu baden, ohne den Verband wechseln zu müssen.
Die Hauptwirkung des kinesiologischen Tapings wird in den ersten 3 – 5 Tagen nach der Anlage erwartet. Positive Wirkungen auf das Beschwerdebild nach längerer Anlagedauer werden ebenfalls sehr oft beobachtet.

Extensionsbehandlung im Schlingentisch zur Entlastung und Schmerzlinderung bei:

  • Akuten und chronischen WS-Erkrankungen
  • Arthrose der großen Gelenke
  • Lähmungen- Kontrakturen

Bei der Schlingentischtherapie werden eingeschränkte oder schmerzhafte Bewegungen erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt. Teile des Körpers hängen in Schlingen und dadurch werden die Wirbelsäule und Gelenke entlastet.Gerade bei schmerzhaften Funktionsstörungen ist es eine schonende und schmerzlindernde Behandlung.Bei der Schlingentischtherapie werden eingeschränkte oder schmerzhafte Bewegungen erleichtert und wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt.

In der Physiotherapie werden verschiedene Therapieverfahren eingesetzt, die Wärme oder Kälte nutzen, um eine schmerzlindernde Wirkung beim Patienten zu erzielen. 
Sowohl Wärme- als auch Kälteanwendungen können lokal oder am ganzen Körper eingesetzt werden. Welches Verfahren angewandt wird, richtet sich nach dem jeweiligen Schmerzbild.

Die Wärmetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt, weil sie die Durchblutung fördert und entspannend auf die Muskulatur und das Gewebe einwirkt.
Verfahren der Wärmetherapie sind zum Beispiel Wärmepackungen, die aus Moor oder Fango bestehen.
Wirkung: durchblutungsfördernd, muskelentspannend und schmerzlindernd. 
Außerdem kommen spezielle Strahler – Heißluft zum Einsatz, die schmerzende Körperpartien erwärmen.
Wirkung: durchblutungsfördernd, schmerzlindernd.
Auch die Kältetherapie wird häufig als unterstützende Maßnahme eingesetzt. Es gibt unterschiedliche Formen, wie zum Beispiel: – Kühlpacks, – Eiskompressen, – Eisbad oder Eisabreibung. 
Die Wirkung der Kältetherapie ist je nach Temperatur unterschiedlich. 
Wirkung: schmerzlindernd, entzündungshemmend und Verbesserung der Durchblutung.